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  1. Kerstin
    12. Februar 2014 @ 20:01

    Ich habe doch tatsächlich eben zuerst Kontinenz, … gelesen und dachte spontan: „Da fehlt ein In davor!“. Muss wohl an meinem derzeitigen Matschauge liegen. 😉 Ich ahne, wer konkret hinter den beiden Beispielen steckt und habe auch ein krasses Beispiel aus meiner Agentur: Ich fahre mit meinem Designer zu einer großen Steuer- und Wirtschaftsprüferkanzlei, die überhaupt noch nicht im Netz vertreten sind. Wir erleben den Flair der siebziger Jahre: Alles ist beige und vergilbt. Selbst die Chefs sehen so aus. Wie im Museum… Wir beginnen mit dem Warming-up und kommen so langsam zum Thema. Fragen nach Webseiten, die gut gefallen und event. eine Richtung vorgeben. Und zeigen ein paar Referenzen. Da bricht es aus einem der Beiden heraus: Er wolle eine hippe Seite. Verrückte Fotos mit Bungie-Jumping, Freikletterer, Extremsportler und dazu die Vergehen der Finanzämter: Stilblüten und fehlerhafte Bescheide, Steuerurteile peppig aufbereitet. Und überhaupt müsse die Seite sehr farbenfroh sein… So ging das noch eine Weile weiter. Die konservativen Webseiten der Kollegen wurde mit einem vernichtenden Urteil versehen.

    Wir verließen nach einem rund einstündigen Gespräch etwas irritiert die Kanzlei und waren uns einig: Dat passt irgendwie gar nicht. KRASS!!! Unser Angebot und Grobentwürfe mündeten noch nicht einmal in einer Reaktion. Am Telefon immer nur Mitarbeiter/Innen, die versprachen, man riefe zurück. Das ist jetzt drei Jahre her oder so… Eine Webseite dieser Kanzlei gibt es übrigens bis heute nicht.

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