Auf ein Wort vorm Regal: Mirko Kaminski über die Diffusion von PR- und Werbeagenturen

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 10. Februar 2014 || Thema: Werbewelt

Ich oute mich mal als Fan von Mirko Kaminski. Wir haben noch nie miteinander gearbeitet, geschweige denn geredet, aber ich mag seine Sichtweise, die der achtung!-Chef mehr oder weniger regelmäßig vor seinem Regal kundtut. Manchmal auch in der freien Wildbahn mit so illustren Talkgästen wie Oberwerber Amir Kassaei. Dazu später einen Halbsatz mehr.

In seinem aktuellen Video sagt Kaminski ganz treffend:

Es kommt eben nicht mehr so stark darauf an, aus welcher Disziplin man kommt, sondern dass man in der Lage ist, diese große Idee oberhalb der Disziplin zu entwickeln, die faszinierende Idee, die heute noch mit großer Relevanz durchdringt, […]

Das ist kein hohles Bauchladen-Agenturgeschwafel, getreu dem Motto: „Hey, ganz egal, welchen Etat ihr zu vergeben habt, wir nehmen alles.“, sondern Alltag. Vor allem für Freelancer. Ob mich eine reine PR-Agentur für einen Pressetext bucht oder ihr werbendes Pendant für eine Anzeigenheadline, ich sage: Her damit! Ich ziehe keine Grenzen. Und mir ist kein Kollege bekannt, der das täte.

Selbiges gilt selbstredend auch im direkten Kundenkontakt. Die meisten Kunden erwarten von einer Marketingmaßnahme, dass sie Präsenz schafft. Oder Relevanz, wie Kassaei jetzt sagen würde – und womit sich der Kreis schließt. Auch bei Kaminski klingt diese Relevanz durch. Kunden aus dem Mittelstand oder mit kleinem Budget unterscheiden nicht immer zwischen PR und Werbung. Oder dem Dazwischen. Warum sollten sie auch? Sie benötigen die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe. Wollen gehört, gesehen, gelesen, gemocht, geliebt und gekauft werden.

In einem anderen Gespräch erläutert Kassaei Kaminski sein Verständnis eines tragfähigen Agenturkonzepts und nennt es: holistisch.

„Ich glaube, am Ende wirst du nicht mehr zwischen einer PR-Agentur und einer klassischen Werbeagentur unterscheiden, sondern zwischen modernen Agenturen und nicht modernen Agenturen. Und eine moderne Agentur […] wird imstande sein, […] ein holistisches Produkt zu produzieren.“

[Hier gibt’s das Video.]

Er trifft damit – Vorsicht, Kalauer – den Nagel auf den Kopf.

Freie aller Länder, bleiben wir modern!

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

Eigentlich hätte ich hier gerne ein Kontaktformular. Aber der Aufwand für die DSGVO und das ständige Löschen der Spamscherze sind mir zu blöd, genauso wie Captchas und doppelt und dreifache Opt-ins und -outs.

Also bitte einfach die üblichen Kontaktmöglichkeiten nutzen: hallo[at]nagelundkopf.de oder unter 0176 97661348 anrufen.

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über mich.

Strategietexter, Marketingreferent, Journalist, Autor. Papa. Geek. Läufer. Sänger. Bester Freund meines Hundes. Mag Trash-Filme, Gitarrenmusik, Bücher aus Papier und jede Form von Kaffee. Älter als AOL.

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Ernsthaft? Ist das noch Land oder schon Dorf? Es ist beides. Und Wald. Viel Wald. Und herrlich. Vor allem ist es noch im wunderschönen Ruhrpott, auch wenn sich die Leute hier manchmal ein wenig vertun mit dem Niederrhein. Hinfahren, angucken, auf ‘nen Kaffee reinschneien und fachsimpeln. Themen gibt es hier genug. Und wer mich woanders braucht: Ich bin in einer Stunde in Köln oder Düsseldorf, in dreieinhalb Stunden in Hamburg oder Frankfurt, in sechs Stunden in München oder Paris.