Erwartungshaltungsdurchbruch

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 27. Januar 2014 || Thema: Social Relations

Was macht einen Star aus? Also, einen echten, keinen Möchtegern-Z-Hallodri, der im Wald eklige Dinge essen muss. Oder will. Sondern so jemand wie Robert Downey Jr. zum Beispiel. Der Iron Man. 1-3. Der Avenger. Der Typ sieht gut aus, ist schauspielerisch talentiert – und kann singen! Ja, er kann wirklich singen, und zwar richtig klasse!

Damit hat er geschafft, was ich bewundere: Er hat mich überrascht. Ich mag Überraschungen. Fast jeder mag Überraschungen. So wie Überraschungseier in der Kindheit. Und der Jugend. Und jetzt noch. Oder diese tollen Wundertüten, in denen nie etwas von Nutzen (oder Qualität) verpackt war. Oder aber die fantastische Überraschung, wenn in dem Tütchen von Fußballbildern ein Wappen versteckt gewesen ist.

Unberechenbarkeit in ihrem positiven Sinne durchbricht jegliche Erwartungshaltung. Und, das wissen wir seit Brecht, macht eine Erzählung spannend. Wer vorhersehbar handelt, vorhersagbar lebt, ist, seien wir doch mal ehrlich, schlicht langweilig.

Überrascht, seid anders, habt ein Talent, mit dem niemand rechnet. Und zeigt es! Habt den Mut, neben dem, wofür man euch kennt, mit etwas ganz anderem aufzutrumpfen. Und warum auch nicht? Alles andere wäre pure Verschwendung. Dann könnt ihr irgendwann auch mit Sting auftreten. Der übrigens gar kein schlechter Schauspieler ist.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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