Produktiv arbeiten mit dem Tablet oder: Ist Ubuntu die Zukunft?

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 21. Februar 2013 || Thema: Ticker

Gestern gab es die erste Preview von Ubuntu für Tablets. Was soll ich sagen? Ich bin ähnlich angetan wie damals von den ersten Android-Entwürfen. Der Unterschied hier: Das Canonical-Team kann auf einen großen Erfahrungsschaft zurückgreifen, denn schließlich hatten die Jungs und Mädels sechs Jahre Zeit, von führenden mobilen Betriebssystemen zu lernen. Sich inspirieren zu lassen. Und sich auf Patenttrolle vorzubereiten.

 

Der Übergang zwischen den einzelnen Plattformen – Smartphone, PC, Tablet, TV – scheint ähnlich wie bei Windows 8 zu funktionieren. Nur mit dem Underdog-Bonus.

Produktive Arbeitsumgebung?

Ob sich mit der Plattform produktiv arbeiten lässt, werden wir (leider) erst im nächsten Jahr erleben, wenn die Unbuntu-Geräteriege vollständig verfügbar sein wird. Der Ansatz freilich ist vielversprechend. Wenn genug Hersteller mitziehen, ließe sich damit durchaus eine produktive Arbeitsumgebung schaffen, zumal auf den Tablets (ähnlich dem Surface Pro von Microsoft) native Desktop-Programme laufen sollen. Bildbearbeitung mit Gimp, Bürokram mit Libre Office, das kann recht nett werden mit einem Tastaturdock.

Das Hands-on-Video jedenfalls hat mich ziemlich neugierig gemacht. Die Mitbewerber vermutlich auch. Bleibt zu hoffen, dass die Ubuntu-Ideen im nächsten Jahr nicht schon wieder völlig veraltet sein werden.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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