Social Media wird auch 2014 noch mit „Dialog“ übersetzt

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 17. Januar 2014 || Thema: Social Relations

Wie oft kommt es vor, dass mir auf Twitter ein verstümmelter Facebook-Post in die Timeline gespült wird? Nicht mehr oft. Weil ich keinen Unternehmen oder Accounts mehr folge, die es nicht für nötig halten, meine Aufmerksamkeitsspanne zu respektieren. Selbst einige Kommunikationsagenturen sind dieser Unsitte verfallen. Nicht nur, dass sich diesen Tweets nur in seltenen Fällen Sinnhaftes entnehmen lässt, oftmals ist eine Diskussion gar nicht möglich, weil der Account automatisch aus und von Facebook befüllt wird.

Warum dann überhaupt einen Twitter-Account? Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. In diesem „Social Media“ ist eben nicht Dabeisein alles. Wenn keine echten Menschen einen Social-Media-Account betreuen, sollte man ihn dichtmachen. Zu schnell schürt man bei Followern die Erwartung, dass man da ist, um eine Unterhaltung zu führen, auf Fragen zu antworten oder irgendwie anders zu interagieren. „Dialog“ ist hier das Zauberwort. Selbstverständlich kann ich ein Blog führen, alle Blogartikel automatisch auf Facebook posten und jene Posts dann auf Twitter verenden lassen. Aber wenn dann auf Nachfragen nicht reagiert wird, ist der Nutzen negativ. Das ist gewollt und nicht gekonnt. Oder nicht verstanden.

Social Media kostet Zeit. Und somit Geld. Bietet dafür einen hervorragend kurzen Weg zu direktem Feedback in beide Richtungen. Wer das 2014 noch immer nicht verstanden hat, sollte die Finger davon und Flyer drucken lassen.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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