Anders lassen sich die Konsequenzen aus dem Rückzieher von Springer nicht interpretieren. Der Verlagsriese hat zugestimmt, dass Google wie bisher alle Snippets in seinen News verwenden darf. Kostenlos. Ohne Lizenz. Wie die taz berichtet, "habe sich der Konzern per „Opt-in“-Verfahren entschieden, mit seinen Inhalten weiterhin in den Angeboten von Google gelistet zu werden". Andere Verlage ziehen nach, kaum jemand will freiwillig auf den Traffic verzichten, will User möglicherweise ans Konkurrenzangebot verlieren. Eine Hintertür halten sich selbstredend die Springer offen, das Gesicht können sie ja nicht gänzlich verlieren.
Ganz ehrlich? Das ist völlig egal. Da kräht Ende September kein Hahn mehr nach. Das LSR wird zum Running Gag: Weißte noch 2013, als die Verlage versucht haben, Google für eine kostenlose Dienstleistung zur Kasse zu bitten? Mögen sie es in Frieden ruhen lassen.