Warum Nonsens auch Content ist

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 18. Januar 2014 || Thema: Public Relations

Unternehmen tun sich schwer mit dem Bloggen. Viele scheitern an ihrem eigenen Anspruch. Perfekt muss es sein. Interessant. Das Unternehmen gut dastehen lassen. Oder zumindest besser als die Konkurrenz. Und dann wird doch wieder nur der Geschäftsbericht veröffentlicht oder die wenigen Leser mit Zahlenwerk gelangweilt.

Es wird zu wenig gewagt! Blogartikel, auch die in einem Corporate Blog, müssen nicht immer businesslike daherkommen, müssen nicht perfekt ausformuliert sein, müssen nicht immer und ausschließlich dem Branding dienen. Manchmal reicht ein Denkanstoß, ein Impuls, eine Idee, die innerhalb des Unternehmens gerade diskutiert wird. Brot oder Brötchen? Gulasch oder Rosenkohl? Kurze Hosen im Sommer? Star Wars oder Star Trek beim Mitarbeiterabend? Es darf gemenschelt werden. Nonsens ist eben auch Content. Und manchmal sind es eben genau diese Artikel, die einem Unternehmen ein Gesicht geben. Es lebendig werden lassen bei Kunden und Mitarbeitern. Sie finden sich wieder, können sich mit ihm identifizieren. Von-oben-herab-Artikel gehören nicht ins Blog, diese kann man getrost im Pressebereich parken (wo übrigens ein Blog überhaupt nichts zu suchen hat).

Das Ganze gilt selbstredend und vor allem noch mehr für Posts auf Facebook. Wer hier nur seine Pressemitteilung ablädt, darf sich nicht wundern, wenn die Interaktion auf der Facebook-Seite gen null tendiert. Menschen wollen unterhalten werden. Von wem, ist ihnen in der Regel ganz egal.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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