Das Leistungsschutzrecht ist Geschichte

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 29. Juli 2013 || Thema: Medien, Ticker

Anders lassen sich die Konsequenzen aus dem Rückzieher von Springer nicht interpretieren. Der Verlagsriese hat zugestimmt, dass Google wie bisher alle Snippets in seinen News verwenden darf. Kostenlos. Ohne Lizenz. Wie die taz berichtet, „habe sich der Konzern per „Opt-in“-Verfahren entschieden, mit seinen Inhalten weiterhin in den Angeboten von Google gelistet zu werden“. Andere Verlage ziehen nach, kaum jemand will freiwillig auf den Traffic verzichten, will User möglicherweise ans Konkurrenzangebot verlieren. Eine Hintertür halten sich selbstredend die Springer offen, das Gesicht können sie ja nicht gänzlich verlieren.

Was war noch gleich der Sinn hinter dem Leistungsschutzrecht?

Ganz ehrlich? Das ist völlig egal. Da kräht Ende September kein Hahn mehr nach. Das LSR wird zum Running Gag: Weißte noch 2013, als die Verlage versucht haben, Google für eine kostenlose Dienstleistung zur Kasse zu bitten? Mögen sie es in Frieden ruhen lassen.

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Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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