Der Unterschied zwischen Schreiben und Texten

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 10. Januar 2014 || Thema: Tipps

Ich sage immer: Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Schreiben und Texten. Etwa so wie zwischen Hüpfen und Tango.

Nehmen wir zum Beispiel die Imagebroschüre eines Unternehmens: Selbstverständlich kann jemand mit ein bisschen Verständnis der deutschen Sprache die Texte der Broschüre schreiben. Das kann durchaus lesbar sein. Ebenso wie Hüpfen auch Ausdruck der Freude am Tanz sein kann. Und das ist nicht despektierlich gemeint. Zu mehr als Hüpfen und Haareschütteln bin ich selbst gar nicht fähig.

Der Unterschied zum Texten liegt in der Textkonzeption. Getextete Texte (das klingt eigenartig, nicht?) sind komponiert, haben Dramatik (die nichts mit „Drama, Baby“ zu tun haben muss, aber kann), verfolgen eine Absicht, berücksichtigen die Corporate Language (oder etablieren eine solche in Orientierung an der Corporate Identity), ermutigen zu Reaktionen, schärfen das Unternehmensprofil, schaffen Markensympathie und vermitteln schließlich unmissverständlich die Botschaft, die das Unternehmen unter die Menschheit bringen will. So etwas schreibt sich nicht in der Mittagspause zwischen Knoppers und Nachtischpaprika.

Deshalb kosten Texter Geld. Und meistens gar nicht mal wenig. Auftraggeber, die vor den Kosten zurückschrecken und Textproduzierportale beauftragen, wundern sich im Anschluss nicht selten, warum ihre Veröffentlichung keine Resultate zeigt, sprich: ihr Ziel verfehlt.

Das finde ich sehr schade. Nicht nur für das Unternehmen an sich, sondern auch für unseren ehrenwerten Berufsstand, der von Amateuren und Hobbyschreibern in Verruf gebracht wird (der Fairness halber sei hier auf Ausnahmen hingewiesen, die sich auf solchen Portalen für industriell hergestellte Texte weit unter Wert verkaufen). Grafiker und Designer können davon ebenfalls Lieder singen wie Handwerker, denen die Amateurkonkurrenz in Auktionshinterhöfen das Leben schwer macht. Aber das ist ein anderes Thema.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

Eigentlich hätte ich hier gerne ein Kontaktformular. Aber der Aufwand für die DSGVO und das ständige Löschen der Spamscherze sind mir zu blöd, genauso wie Captchas und doppelt und dreifache Opt-ins und -outs.

Also bitte einfach die üblichen Kontaktmöglichkeiten nutzen: hallo[at]nagelundkopf.de oder unter 0176 97661348 anrufen.

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über mich.

Strategietexter, Marketingreferent, Journalist, Autor. Papa. Geek. Läufer. Sänger. Bester Freund meines Hundes. Mag Trash-Filme, Gitarrenmusik, Bücher aus Papier und jede Form von Kaffee. Älter als AOL.

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Ernsthaft? Ist das noch Land oder schon Dorf? Es ist beides. Und Wald. Viel Wald. Und herrlich. Vor allem ist es noch im wunderschönen Ruhrpott, auch wenn sich die Leute hier manchmal ein wenig vertun mit dem Niederrhein. Hinfahren, angucken, auf ‘nen Kaffee reinschneien und fachsimpeln. Themen gibt es hier genug. Und wer mich woanders braucht: Ich bin in einer Stunde in Köln oder Düsseldorf, in dreieinhalb Stunden in Hamburg oder Frankfurt, in sechs Stunden in München oder Paris.