Rock Hard verliert mit Götz Kühnemund sein Gesicht

Autor: Sascha Nieroba || Datum: 8. Januar 2014 || Thema: Medien

Das Dortmunder Musikmagazin Rock Hard verliert mit Chefredakteur Götz Kühnemund sein Gesicht. Mit ihm gehen auch Frank Albrecht, Andreas Himmelstein und Wolf-Rüdiger Mühlmann „aus wirtschaftlichen Gründen“, wie es heißt. Bleibt die Frage, ob sich das Magazin ohne die altgedienten Schreiber mit großer Fanbasis noch halten kann oder wir gerade den ersten Akkord des Abgesangs auf ein Traditionsmagazin gehört haben.

Wünsche euch alles Gute für den nächsten Job.

 

[nachtrag]

In eigener Sache: Ich habe über sechs Jahre beim Rock Hard gearbeitet, habe also recht konkrete Vorstellungen von dem, was da jetzt so abgelaufen ist. Das ist nichts, was ich öffentlich diskutieren werde. Den Kollegen Himmelstein und Albrecht drücke ich die Daumen für eine neue Belegschaft, an die sie hoffentlich andocken können, wenn sie denn wollen. Götz ist ’n Kampftanker, der lange vor Anker lag. Wenn er seine Runde gedreht hat, wird’s auch ihn wieder in einen publizistischen Hafen spülen. Die Freien, die mitgezogen sind, kann ich sehr gut verstehen.

Und allen Schlechtrednern möchte ich ans Herz legen, Rensen und Kaiser die Chance zu geben, die sie verdienen. Der beste Schreiber und der Textchef bleiben an Bord, da wird sich an der Qualität nichts Merkliches ändern. Wenn ihr also ’nen Zwanziger übrig habt, kauft ab Mai mal die folgenden drei Hefte und unterstützt die beiden. Beim Rock Hard arbeiten nämlich darüber hinaus noch eine Menge anderer sehr netter Leute, von denen wir alle nicht wollen, dass sie nach einer Pleite auf der Straße stehen. Denn zu guter Letzt kennen wir alle die Weisheit vom Fisch und dem Kopf.

Lassen Sie uns einen Kaffee trinken!

Frisch aufgebrüht aus handgemahlenen Bohnen, Pads, Kapseln oder aber der gute, alte Bröselkaffee zum Aufgießen: Es wird alles getrunken! Und wenn die Unterhaltung dann noch nett ist, brauchen wir auch keine Kekse.

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